Belgien, 24. März: Bis zu 30.000 Menschen demonstrieren in Brüssel gegen die Sparpolitik in der EU. Einem Aufruf ihres europäischen Dachverbandes folgen unter anderem Gewerkschaften aus Belgien, Frankreich und den Niederlanden. Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) wendet sich gegen die Sparprogramme in den einzelnen Mitgliedsstaaten. Zudem kritisiert er, der EU-Wettbewerbspakt werde einen „gefährlichen Abwärtsdruck auf Gehälter und soziale Rechte“ ausüben. EGB-Vorsitzender John Monks erklärt: „ArbeiterInnen zahlen für diese Krise, in einigen Fällen mit ihren Jobs, in anderen Fällen mit weiterer Prekarität und im öffentlichen Dienst in Form von Lohnkürzungen“. (EurAct)
Kurzzeitig kommt es zu Auseinandersetzungen. Die Polizei setzt Wasserwerfer und Schlagstöcke ein, einige DemonstrantInnen werfen mit Steinen. (Fotos hier)
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