Londons U-Bahn steht still

Großbritannien, 7. September: Mit dem Ende der politischen Sommerpause beginnen die Proteste gegen das angekündigte Sparpaket der liberal-konservativen Regierung. Am ersten Arbeitstag des Parlaments treten die Beschäftigten der Londoner U-Bahn in den Ausstand.

Die Arbeitsniederlegung hat am Montag in zwei Wellen zwischen 17 und 21 Uhr britischer Zeit begonnen. Der erste von mehreren geplanten 24stündigen Streiks trifft auf „felsenfeste Unterstützung“, wie die Gewerkschaft RMT vermeldet, die gemeinsam mit der TSSA den Arbeitskampf organisiert hat. Mehr als 70 Stationen bleiben geschlossen. Tausende PendlerInnen weichen auf Busse, Fähren und Taxis aus oder bewegen sich zu Fuß und per Fahrrad durch die Stadt. Die städtische Betreibergesellschaft versucht den Erfolg zu relativieren. Ihr zufolge seien nur 40 Prozent der Züge ausgefallen.

Die Gewerkschaften wehren sich gegen den geplanten Abbau von 800 Stellen, vor allem im Ticketverkauf. Für Oktober und November sind drei weitere Streiks geplant.

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