Sarkozys Konservative geben sich unbeirrt

Frankreich, 15. September: Begleitet von Protesten verabschiedet die konservative Mehrheit in der Pariser Nationalversammlung die geplante Rentenreform. Linke Abgeordnete haben zuvor versucht, den Beschluss zu verzögern. Über 160 ParlamentarierInnen wollen ihr Abstimmungsverhalten jeweils fünf Minuten lang begründen und so die bereits 16 Stunden dauernde Debatte um weitere 13 Stunden verlängern. Doch der Parlamentspräsident versagt ihnen dieses Rederecht.

Zeitgleich demonstrieren vor dem Parlament mehrere tausend Menschen gegen den Gesetzentwurf, der nicht zuletzt eine Erhöhung des Renteneintrittsalters von 60 auf 62 Jahre vorsieht.

Nach den massiven Protesten am 7. September hat die Regierung kleinere Zugeständnisse in den Gesetzestext aufgenommen. Es wird erwartet, dass sie ihren KritikerInnen vor der Abstimmung im Senat erneut entgegen kommen muss. Für den 23. September sind weitere Streiks und Demonstrationen gegen die Reform angekündigt.

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