Bummelstreik gegen Nullrunden

Slowenien, 27. September: Seit Mitternacht streikt der öffentliche Dienst. Etwa die Hälfte der 160.000 Staatsbediensteten beteiligt sich an dem Ausstand. Aufgrund von rechtlichen Hürden legen nicht alle Berufsgruppen die Arbeit nieder, sondern treten in den Bummelstreik. So sendet das Staatsfernsehen weiter, die JournalistInnen boykottieren aber Inlandsnachrichten. PolizistInnen verhängen keine Strafen für kleinere Vergehen. Auch Krankenhauspersonal und ZöllnerInnen verrichten Dienst nach Vorschrift.

Die Gewerkschaften protestieren damit gegen zwei geplante Nullrunden im öffentlichen Dienst. Zur Reduzierung des während der Finanzkrise gewachsenen Staatsdefizits will die Regierung in Ljubljana die vereinbarten Gehaltserhöhungen für 2010 und 2011 einfrieren.

Bereits am 31. August haben etwa 1.000 Menschen in der slowenischen Hauptstadt gegen eine geplante Rentenreform demonstriert.

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