Tränengas auf der Akropolis

Griechenland, 16. Oktober: Behelmte Polizisten sichern gegen Mittag die Öffnung der Akropolis für den Tourismus. Zuvor haben die Beschäftigten einen fünfstündigen Streik beendet. Dutzende Menschen protestieren vor den Toren gegen ausbleibende Gehaltszahlungen und drohende Entlassungen.

Am 14. Oktober hat die Polizei eine zwei Tage zuvor begonnene Blockade der historischen Stätte gewaltsam beendet. Die etwa 150 protestierenden MitarbeiterInnen des Kulturministeriums wurden mit Schlagstöcken und Tränengas auseinander getrieben. (Fotos hier)

Die Beschäftigten auf der Akropolis verfügen nur über zeitlich befristete Verträge, von denen 320 im Oktober auslaufen. Sie sollen im Zuge der allgemeinen Sparpolitik nicht verlängert werden. Zudem hat es das Ministerium laut Gewerkschaftsangaben seit Monaten versäumt, die Gehälter vollständig zu zahlen. Insgesamt stünden fünf Millionen Euro aus.

Ebenfalls am 14. Oktober sind die Beschäftigten der Bahn erneut in einen 24stündigen Streik gegen die Teilprivatisierung ihrer Gesellschaft getreten. Die meisten Züge fielen aus.

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