Studierendenprotest gegen Sparpläne

Österreich, 28. Oktober: In vier Städten des Landes gehen Studierende gegen Sparpläne der rot-schwarzen Regierung auf die Straße. Bei Demonstrationen in Wien, Graz, Salzburg und Linz kommen nach Angaben der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) knapp 30.000 Menschen zusammen, die Polizei zählt 5.000. Aufgerufen hat neben der ÖH das Protestbündnis #unibrennt. Gewerkschaften und NGOs unterstützen den Protest. (Fotos hier)

Die Studierenden wenden sich damit gegen die vorgesehene Kürzung der Familienbeihilfen. Die sollen künftig nur noch bis zum 24. Lebensjahr ausbezahlt werden – und würden damit vor Erreichen des von der überwiegenden Mehrheit angestrebten Masterabschlusses auslaufen. Betroffen von der um zwei Jahre verringerten Bezugsdauer wären gegenwärtig bis zu 35.000 Studierende. SchülerInnen aus einkommensschwachen Familien drohten somit vom Studium ausgeschlossen zu werden. Kritisiert wird auch die generelle Tendenz des Haushaltsentwurfes:

Dieses Sparpaket trifft aber nicht nur uns Studierenden hart. So sind Pflegebedürftige und Familien und viele Andere genauso stark davon betroffen.

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