Großkundgebungen gegen Sozialabbau

Deutschland, 13. November: Mehrere zehntausend Menschen beteiligen sich bundesweit an Protesten gegen das Sparpaket der schwarz-gelben Regierung. Zudem wenden sie sich gegen Leiharbeit und die Rente mit 67. Gefordert wird nicht zuletzt ein gesetzlicher Mindestlohn. Dem Aufruf des DGB folgen nach eigenen Angaben gut 100.000 Menschen. Die Gewerkschaften haben zuvor mit einer geringeren Beteiligung gerechnet. So gehen in Stuttgart 45.000 statt der anvisierten 30.000 Menschen auf die Straße. In Nürnberg kommen gleich doppelt so viele Menschen wie erwartet, mit 30.000 TeilnehmerInnen erlebt die Stadt die größte Demonstration seit 30 Jahren. Auch in Dortmund und Erfurt kommt es zu Kundgebungen und Protesten.

Im Rahmen der gewerkschaftlichen Aktionswochen ist es bereits zuvor zu größeren Demonstrationen gekommen. Am 6. November protestierten nach DGB-Angaben mehr als 15.000 Menschen in Hannover. Und am 3. November kam es in Dresden zu einer der größten Demonstrationen seit 1989. Dem Aufruf des Bündnisses „Zukunft und Zusammenhalt“ folgten nach eigenen Angaben 12.000 Menschen. Sie wehrten sich gegen einen Sparhaushalt der schwarz-gelben sächsischen Landesregierung. Unterdessen hat ver.di-Chef Frank Bsirske wiederholt das Recht auf einen politischen Generalstreik gefordert.

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