Neue Proteste in Athen

Griechenland, 26. November: Seit fünf Tagen streiken die Seeleute. Die Fähren zu den hunderten von Inseln des Landes liegen in den Häfen. Da der Transport zum Festland ausfällt, bleiben die dortigen Bäuerinnen und Bauern auf ihren Erzeugnissen sitzen. Zugleich werden die Lebensmittel knapp. Während die größeren Inseln aus der Luft versorgt werden, haben die kleineren den Kontakt zum Festland verloren. Die kommunistisch orientierte Gewerkschaft der Matrosen, PNO, protestiert mit dem Ausstand gegen die Sparpolitik der Regierung. Die PNO fordert höhere Löhne und droht mit der Fortführung des Arbeitskampfes.

Nachdem in Athen schon seit Tagen die Müllabfuhr streikt, legen am 25. November die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr für drei Stunden die Arbeit nieder. Mittags demonstrieren zeitgleich zu den Gewerkschaftern auch Studierende im Zentrum der Hauptstadt. Am 15. Dezember soll erneut ein Generalstreik stattfinden.

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