Regionale Generalstreiks

Spanien, 27. Januar: In mehreren Regionen des Landes treten Beschäftigte in den allgemeinen Ausstand. Die aufrufenden Gewerkschaften wehren sich damit gegen eine geplante Rentenreform der sozialistischen Regierung. Sie hat sich mit den UnternehmerInnen und mit den großen überregionalen Gewerkschaften UGT und CCOO auf eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre geeinigt. Auch der Vorruhestand soll künftig erst ab dem 63., statt wie bisher nach dem 61. Lebensjahr, erreicht werden.

Am deutlichsten fällt die Streikbeteiligung im Baskenland aus. Zahlen der Gewerkschaft LAB zufolge legen in der Privatwirtschaft 60 Prozent der Beschäftigten die Arbeit nieder, im Öffentlichen Dienst sind es gar 80 Prozent (Fotos hier). Gestreikt wird auch in Navarra, Galicien und Katalonien. In der katalanischen Hauptstadt Barcelona treten nach Angaben der Gewerkschaft CGT 40 Prozent der BusfahrerInnen und 20 Prozent des U-Bahnpersonals in den Ausstand. Die Stadt betont hingegen, 75 Prozent der Busse seien gefahren. In 30 Städten finden laut CGT Demonstrationen statt: 10.000 Menschen gehen in Barcelona auf die Straße, 5.000 in Vigo.

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