Wilder Streik gegen Rentenpläne

Dänemark, 3. Februar: Aus Protest gegen die geplante Rentenreform der liberal-konservativen Regierung treten mehrere zehntausend Menschen für einige Stunden in den Ausstand. Ein wilder Streik stoppt zeitweilig den öffentlichen Nahverkehr. Auch auf dem Kopenhagener Flughafen, bei der Post und in einige Häfen ruht die Arbeit.

Vorgesehen ist eine Anhebung des Renteneintrittsalters. Für Kritik sorgt darüber hinaus die anvisierte Abschaffung des Vorruhestands. Dieser ist lange Zeit aus erhöhten Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung finanziert worden. Geht es nach der Regierung, sollen diese Beiträge bei Inkrafttreten der Reform nicht erstattet werden. Betroffen sind Hunderttausende, die in den 1980ern und 1990ern bis zu 60.000 Dänische Kronen (rund 8.000 Euro) eingezahlt haben. Die Auseinandersetzung um die Rentenreform dürfte zu einem großen Thema im anstehenden Parlamentswahlkampf werden. Eine jüngste Meinungsumfrage sieht die oppositionellen SozialdemokratInnen vorn. Sie lehnen die Rentenpläne ab.

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