Studierende protestieren europaweit

Europa, 24. bis 26. März: In zahlreichen Städten protestieren Studierende gegen die Kommerzialisierung der Universitäten und gegen prekäre Lebensverhältnisse. Aufgerufen hat die Knowledge Liberation Front, ein loser Zusammenschluss europäischer Protestgruppen. In ihrem Aufruf heißt es: „Wir sind eine Generation, die Prekarität als Dauerzustand erlebt.“ Das Netzwerk wendet sich gegen Bildungskürzungen und betont zugleich, die bestehenden Hochschulen müssten verändert werden. Ziele seien eine „Universität ohne Grenzen“, freie Bildung und die freie Zirkulation von Menschen und Wissen.

Nach Angaben des Netzwerkes beteiligen sich während des transnationalen Aktionstages mehrere tausend Menschen in 40 europäischen Städten an Demonstrationen und Sit-ins. In Bologna treffen sich AktivistInnen zum Flash Mob vor der Unicredit-Bank. Parallel zur Großdemonstration in London gehen bei einer „Take the Future Parade“ etwa 800 Menschen auf die Straße. (Fotos hier und hier). Auch in Mailand ziehen etwa 500 DemonstrantInnen zu Bankzentralen und Silvio Berlusconis Fininvest. (Fotos hier) In Ljubljana veranstalten AktivistInnen ein Teach-in in einer Bankfiliale. (Video hier). In Den Haag demonstrieren etwa 200 Studierende in der Innenstadt. Dort tritt wie auch in Paris der aus den italienischen Protesten bekannte Book Block in Erscheinung.

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